Der starke Maulwurf

Arbeit unter Tage bedeutet nicht nur Bergbau. Das Bohren unterirdischer Röhren für den Bau von Verkehrswegen oder Kanälen ist ebenso strapaziös wie der Abbau von Bodenschätzen. SPANGLER hat jetzt eine Fernsteuerung für Tunnelbohrmaschinen automatisiert.

Arbeitsplatz am Bohrkopf

Bei konventionellen Tunnelbohrmaschinen sitzt der Maschinenführer direkt vor Ort in der Maschine. Nur dort hat er den vollständigen Überblick, ist jedoch herumfliegendem Abrieb und eindringendem Grundwasser ausgesetzt. Für Bohrarbeiten in Feuergestein und bei einem Grundwasserdruck von 1,5 bar ist dieser menschliche Arbeitsplatz allerdings zu gefährlich.

Unter den Augen von sechs Kameras

Bei der Fernsteuerung von SPANGLER Automation sitzen anstelle des Maschinenführers sechs Kameras am Bohrkopf. Ein Lichtwellenleiter überträgt die Bilder als Lichtsignale in den 1,2 Kilometer entfernten Steuerstand. Drei Empfänger nehmen die Signale der Funkfernbedienung auf und leiten diese an die Steuerung weiter.

Hart im Nehmen

Alle Bauteile sind derart robust, dass sie den harten Bedingungen unter Tage auch langfristig standhalten. Sicherheit ist dabei oberstes Gebot: In einem Störfall schaltet sich entweder nur der Bohrkopf oder das gesamte System ab.