01.06.2026: Purdue University und EPLAN USA zu Gast bei SPANGLER
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Töging, 01. Juni 2026 – Internationaler Wissenstransfer zwischen Hochschule, Industrie und Automatisierungstechnik: Wie werden die Fachkräfte von morgen auf die Herausforderungen einer zunehmend vernetzten und globalen Industrie vorbereitet? Welche Rolle spielen internationale Kooperationen für Innovationen in der Automatisierungstechnik? Und wie gelingt der erfolgreiche Transfer zwischen wissenschaftlicher Ausbildung und industrieller Praxis?
Diesen Fragen widmete sich ein besonderer Besuch bei der Spangler GmbH in Töging. Gemeinsam mit Michael Jeschke, Vice President von EPLAN USA, besuchten Professoren, wissenschaftliche Mitarbeitende, eine Doktorandin sowie rund 20 Studierende der Purdue University das bayerische Familienunternehmen, um Einblicke in moderne Automatisierungslösungen, internationale Projektarbeit und aktuelle Entwicklungen im Engineering zu erhalten.
Die Purdue University im US-Bundesstaat Indiana zählt zu den führenden technischen Hochschulen Nordamerikas und genießt insbesondere in den Bereichen Engineering, Technologie und industrielle Forschung internationales Ansehen. Im Rahmen einer Deutschlandreise besuchte die Delegation ausgewählte Unternehmen der Industrie sowie die Fachveranstaltung EPLAN Next 26 in München.
Internationale Märkte als Teil des Unternehmensalltags
Für Spangler war der Besuch weit mehr als ein klassischer Unternehmensrundgang. Als international tätiger Automatisierungspartner entwickelt und realisiert das Unternehmen seit mehr als vier Jahrzehnten maßgeschneiderte Lösungen für den Maschinen- und Anlagenbau und begleitet Kunden von der Planung und Projektierung über Softwareentwicklung und Schaltanlagenbau bis hin zu Montage, Inbetriebnahme und Service. Projekte wurden bereits in mehr als 45 Ländern erfolgreich umgesetzt. Im Mittelpunkt der Gespräche standen aktuelle Entwicklungen in der Automatisierungsbranche, die Anforderungen internationaler Märkte sowie die zunehmende Digitalisierung von Engineering- und Produktionsprozessen.
Dabei erhielten die Gäste praxisnahe Einblicke in reale Kundenprojekte und die Herausforderungen, die bei der Umsetzung komplexer Automatisierungslösungen für unterschiedliche Länder und Branchen entstehen. „Internationale Zusammenarbeit ist seit vielen Jahren ein wesentlicher Bestandteil unseres Geschäfts. Der Austausch mit Hochschulen, Studierenden und Technologiepartnern ermöglicht neue Perspektiven und schafft wertvolle Impulse für die Weiterentwicklung von Technologien, Prozessen und Kompetenzen“, erklärt Christian Brandmüller aus der Geschäftsleitung der Spangler GmbH.
Wenn Wissenschaft auf industrielle Praxis trifft
Ein besonderer Mehrwert des Besuchs lag im direkten Dialog zwischen Wissenschaft und Praxis. Die Studierenden nutzten die Gelegenheit, sich mit Fachkräften aus Engineering, Projektmanagement und Automatisierungstechnik auszutauschen und einen Einblick in die Anforderungen internationaler Industrieprojekte zu erhalten. Dabei wurde deutlich, wie eng technologische Innovation, wirtschaftliche Rahmenbedingungen und globale Zusammenarbeit heute miteinander verknüpft sind. Themen wie Engineering-Standards, digitale Prozesse, Automatisierungskonzepte und internationale Kundenanforderungen standen dabei ebenso im Fokus wie die Frage, welche Kompetenzen künftig in technischen Berufen gefragt sein werden.
Praxisnahe Einblicke in globale Projekte
Der internationale Gedanke spielt bei Spangler nicht nur im Projektgeschäft eine zentrale Rolle, sondern auch in der Ausbildung. Das Unternehmen investiert seit Jahren gezielt in die Entwicklung junger Fachkräfte und ermöglicht seinen Auszubildenden unter anderem mehrwöchige Auslandspraktika, um internationale Erfahrungen zu sammeln, Sprachkenntnisse auszubauen und interkulturelle Kompetenzen zu stärken. Für Teresa Wittmann, die den Besuch organisiert und begleitet hat und bei Spangler unter anderem die Ausbildung sowie die Betreuung von Studierenden verantwortet, sind diese Begegnungen ein wichtiger Bestandteil moderner Fachkräfteentwicklung: „Gerade für Studierende ist es wertvoll, industrielle Praxis außerhalb des eigenen Hochschulumfelds kennenzulernen. Die Gespräche haben gezeigt, wie wichtig der direkte Austausch zwischen Wissenschaft und Unternehmen für die Entwicklung zukünftiger Technologien ist. Gleichzeitig entstehen dabei Verbindungen, die weit über einen einzelnen Besuch hinausreichen können.“
Netzwerke schaffen Zukunft
Der Besuch der Purdue University unterstreicht die wachsende Bedeutung internationaler Netzwerke für Innovation, Fachkräfteentwicklung und Technologietransfer. In einer Zeit, in der industrielle Wertschöpfungsketten zunehmend global vernetzt sind, gewinnt der Austausch zwischen Hochschulen, Industrieunternehmen und Technologiepartnern weiter an Bedeutung. Für Spangler ist dieser Dialog ein wichtiger Baustein, um neue Impulse aufzunehmen, internationale Perspektiven einzubinden und den Wissenstransfer zwischen Wissenschaft und industrieller Praxis aktiv mitzugestalten. Das Unternehmen möchte diesen Weg künftig weiter ausbauen und auch in Zukunft Studierenden, Forschenden und Bildungseinrichtungen aus aller Welt Einblicke in die Praxis moderner Automatisierungstechnik ermöglichen.



Fotos: SPANGLER GMBH, Kerstin Obermeyer
SPANGLER Automation – Automatisierungslösungen für Maschinen und Anlagen
SPANGLER Automation ist ein familiengeführtes mittelständisches Unternehmen mit Sitz in Töging im Altmühltal in Bayern. Seit 45 Jahren entwickelt SPANGLER zukunftssichere Automatisierungslösungen für Maschinen und Industrieanlagen – für Kunden in Deutschland und weltweit.
Zu den Auftraggebern zählen erfolgreiche Industrieunternehmen, innovative Maschinenbauer sowie kommunale Betreiber, die auf zuverlässige Technik und langfristige Betriebssicherheit setzen. SPANGLER realisiert maßgeschneiderte Steuerungs- und Leittechnik, die exakt auf die jeweilige Maschine oder Anlage abgestimmt wird – vom einzelnen System bis zur komplexen Gesamtanlage.
Rund 160 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verbinden moderne Technologien mit langjährigem Branchenwissen und sorgen so für sichere, effiziente und wirtschaftliche Abläufe.
Zu den Kernbranchen zählen Umwelttechnik, Erneuerbare Energien, Lebensmittel- und Pharmaindustrie, Automotive sowie die Agrar- und Rohstoffindustrie.
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