26.06.2026: Cybersicherheit im Fokus: SPANGLER bringt Unternehmen und Kommunen an einen Tisch

26.06.2026: Cybersicherheit im Fokus: SPANGLER bringt Unternehmen und Kommunen an einen Tisch

Töging, 26. Juni 2026 – Cyberangriffe auf Unternehmen, Produktionsbetriebe und kritische Infrastrukturen nehmen stetig zu. Gleichzeitig verändern neue gesetzliche Vorgaben wie die NIS2-Richtlinie die Anforderungen an Betreiber technischer Anlagen grundlegend. Vor diesem Hintergrund lud die SPANGLER GmbH gemeinsam mit Phoenix Contact zu einer Fachveranstaltung rund um die Themen Cybersicherheit, NIS2 und praktische Schutzmaßnahmen ein.

Rund 40 Teilnehmer aus Unternehmen und Kommunen folgten der Einladung nach Töging, um sich über aktuelle Entwicklungen, gesetzliche Anforderungen und konkrete Handlungsempfehlungen für die Praxis zu informieren. Unter den Gästen befanden sich unter anderem Vertreter der Stadt Dietfurt, der Stadt Beilngries, der Marktgemeinde Altmannstein sowie der Bayernwerk Natur GmbH. Bereits vor Beginn der Fachvorträge boten ein gemeinsamer Mittagssnack, Firmenrundgang und persönliche Gespräche Gelegenheit zum fachlichen Austausch und Netzwerken.

Neue gesetzliche Anforderungen verständlich erklärt

Den Auftakt der Veranstaltung gestaltete Mathis Mohr von Phoenix Contact. Er erläuterte die praktischen Auswirkungen der NIS2-Richtlinie sowie weiterer europäischer Vorgaben für Unternehmen und Kommunen. Im Mittelpunkt standen neue gesetzliche Anforderungen, Meldepflichten, Informationspflichten der Hersteller sowie die Frage, welche Maßnahmen jetzt sinnvoll sind. Dabei wurde deutlich, dass Bestandsschutz nur dort greift, wo Anlagen weiterhin dem aktuellen Stand der Technik entsprechen und jede Bewertung individuell erfolgen muss. Ein weiteres Thema war die bevorstehende Abschaltung des 2G-Mobilfunknetzes, die bei zahlreichen bestehenden Anlagen ohnehin technische Anpassungen erforderlich machen wird.

Praxisnahe Lösungen für mehr Sicherheit

Im anschließenden Praxisimpuls zeigte Michael Spangler-Lang anhand konkreter Beispiele, wie SPANGLER Unternehmen bei der Bewertung ihrer Anlagen unterstützt und welche Schutzmaßnahmen sich in der Praxis bewährt haben. Vorgestellt wurden unter anderem Zellschutz, die Trennung von IT und Automatisierungsnetzwerken sowie sichere Fernwartungskonzepte. Eine Live-Demonstration eines Hackerangriffs auf eine SPS-Steuerung verdeutlichte anschaulich, wie wichtig vorbeugende Schutzmaßnahmen heute sind. Die Referenten betonten außerdem, dass Informationssicherheit immer als Gesamtkonzept verstanden werden muss. Neben technischen Maßnahmen gehören dazu auch organisatorische Prozesse, physischer Zugangsschutz, Lieferketten sowie Notfallkonzepte. Unternehmen sollten sich frühzeitig mit dem Thema beschäftigen, auch wenn sie aktuell nicht unmittelbar von den gesetzlichen Vorgaben betroffen sind.

Großer Informationsbedarf und intensiver Austausch

Die zahlreichen Praxisbeispiele und der intensive Austausch wurden von den Teilnehmern besonders positiv aufgenommen. Viele nutzten die Gelegenheit für individuelle Gespräche mit den Referenten und erhielten konkrete Handlungsempfehlungen für ihre eigenen Unternehmen oder Kommunen. Eine Botschaft zog sich dabei durch den gesamten Nachmittag: Nicht alles muss sofort umgesetzt werden. Entscheidend ist, sich jetzt mit dem Thema auseinanderzusetzen und Schritt für Schritt die richtigen Maßnahmen einzuleiten. Denn nichts zu tun ist die einzige falsche Entscheidung.

Verantwortung übernehmen und Wissen teilen

„Unser Ziel ist es nicht, mit der Angst der Teilnehmer zu arbeiten. Cybersicherheit ist kein Zustand, den man irgendwann erreicht und anschließend abhaken kann. Sie ist ein fortlaufender Prozess. Mit unserer Veranstaltung möchten wir Orientierung geben, praxisnah informieren und Unternehmen dabei unterstützen, die richtigen Entscheidungen für ihre Anlagen und ihre Zukunft zu treffen“, betont Christian Brandmüller, Geschäftsführer der SPANGLER GmbH. Auch Franz Achhammer, Leiter Vertrieb, zog ein positives Fazit: „Wir haben uns sehr über die Resonanz und den offenen Austausch mit den externen Gästen gefreut. Mit dieser Veranstaltung möchten wir Verantwortung übernehmen und unser Wissen bewusst mit Unternehmen und Kommunen aus der Region teilen. Unser Anspruch ist es, aktuelle Entwicklungen verständlich einzuordnen, aufzuklären und nicht nur unsere Kunden, sondern auch Unternehmen und Kommunen in unserem Umfeld bestmöglich auf die zukünftigen Herausforderungen vorzubereiten.“

 

Die Gastgeber und Referenten der SPANGLER Fachveranstaltung zum Thema Cybersicherheit.
Mathis Mohr von Phoenix Contact informierte die Teilnehmer über aktuelle gesetzliche Anforderungen, die NIS2-Richtlinie und konkrete Handlungsempfehlungen für Unternehmen und Kommunen.
Im Rahmen der Firmenführung erhielten die Teilnehmer Einblicke in die Fertigung und Arbeitsweise von SPANGLER.
Eine Live-Demonstration eines Hackerangriffs auf eine S7-Steuerung zeigte anschaulich, wie wichtig vorbeugende Schutzmaßnahmen in der Automatisierungstechnik sind.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Fotos: SPANGLER GMBH, Franziska Buchberger-Prennig


SPANGLER Automation – Automatisierungslösungen für Maschinen und Anlagen

SPANGLER Automation ist ein familiengeführtes mittelständisches Unternehmen mit Sitz in Töging im Altmühltal in Bayern. Seit 45 Jahren entwickelt SPANGLER zukunftssichere Automatisierungslösungen für Maschinen und Industrieanlagen – für Kunden in Deutschland und weltweit.

Zu den Auftraggebern zählen erfolgreiche Industrieunternehmen, innovative Maschinenbauer sowie kommunale Betreiber, die auf zuverlässige Technik und langfristige Betriebssicherheit setzen. SPANGLER realisiert maßgeschneiderte Steuerungs- und Leittechnik, die exakt auf die jeweilige Maschine oder Anlage abgestimmt wird – vom einzelnen System bis zur komplexen Gesamtanlage.

Rund 160 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verbinden moderne Technologien mit langjährigem Branchenwissen und sorgen so für sichere, effiziente und wirtschaftliche Abläufe.

Zu den Kernbranchen zählen Umwelttechnik, Erneuerbare Energien, Lebensmittel- und Pharmaindustrie, Automotive sowie die Agrar- und Rohstoffindustrie.

 


Pressemitteilung (554 kB)

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